Kurzmitteilung

|Dies und das| Der Claddagh-Ring

Im Westen Irlands liegt ein kleines Fischerdorf namens Claddagh, dessen Namen wohl für immer mit einem bestimmten Schmuckstück in Verbindung gebracht werden wird – dem Claddagh-Ring.

Es wird erzählt, dass im 17. Jahrhundert dort ein Mann namends Richard Joyce lebte, der eine Frau hatte, die er sehr liebte. Doch kurz bevor die beiden heiraten konnte, wurde der junge Mann entführt und als Sklave an einen maurischen Goldschmied verkauft. Dort lernte er schnell das Goldschmiedehandwerk und erschuf in Erinnerung an seine Verlobte einen Ring, der ihre Liebe symbolisieren sollte. Zwei Hände – das Zeichen der Freundschaft – halten ein Herz als Zeichen der Liebe. Eine Krone symbolisiert die Treue.

Als William III. an die Macht kam, durfte der junge Mann nach Hause zurückkehren, obwohl im sein alter Herr seine Werkstatt und seine Tochter anbot, um ihn dazubehalten. Richard jedoch kehrte heim, wo er seine Verlobte unverheiratet und auf ihn wartend vorfand.

Verschiedene Tragweisen setzen verschiedene Zeichen. An der rechten Hand getragen, mit dem Herz vom Träger abgewand, deutet er ein noch zu verschenkendes Herz an, mit dem Herz zum Träger gewand eine bestehende Verbindung. An der linken Hand getragen, mit dem Herz zum Träger gewand, ist er das zeichen für eine untrennbare Verbindung.

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Übrigens bekam auch Claire aus „The Morganville Vampires“ von Shane einen Claddagh-Ring geschenkt. Meinen habe ich ganz traditionell von meinem Freund (und nein, ich bin nicht verlobt (; Obwohl, Zeit wäre es ja langsam mal. Zaunpfahl, Zaunpfahl!)