|Fangirling| The Mortal Instruments und seine zweite Chance

|Fangirling| The Mortal Instruments und seine zweite Chance

Der Mann und ich sind uns nur selten so einig wie hier – was Cassandra Clare schreibt, wird kommentarlos gekauft und geliebt (Eigentlich sind wir uns, was meine Lieblingsbücher angeht, doch oft einig. Er profitiert einfach von meinem guten Geschmack. Zwinkerzwinker.). Ich weiß nicht, ob ich jemals erzählt habe, wie fassungslos wir im Kino saßen und uns diesen absoluten Schrott namens „City of Bones“ ansahen. Ich erinnere mich, mich schriftlich darüber ausgekotzt zu haben. Ausführlich.

Der amerikanische Sender ABC (dem ich persönlich ja eigentlich nicht so positiv gegenüber stehe, da er schreckliche amerikanisierte Versionen von genialen britischen Serien produziert) hat sich der Bücher und damit der enttäuschten Fans noch einmal angenommen und produziert nun die Serie Shadowhunters, die auf den Büchern der Autorin Cassandra Clare basiert.

Wer sich hier Buchtreue erhofft, der wird wohl enttäuscht werden – aber wo waren Serien, die auf Büchern basieren, schon lange nah am Buch. Die Figuren existieren natürlich alle, sind aber älter als die Figuren im Buch. Von der Besetzung von Clary und Jace bin ich immer noch genausowenig begeistert wie ich es im Film war, aber zumindest hat Jace den typischen arroganten Jacehumor, der mir dort so gefehlt hat. Alec und Izzy finde ich dagegen super gecastet, mit Simon kann ich mich anfreunden (niemand ersetzt für mich Robert Sheehan, sorry. Das war der einzige Grund, wieso ich nicht richtig angepinkelt aus dem Kino abgehauen bin.). Und Magnus finde ich auch okay – immer noch zu wenig Glamour, aber vielleicht kommt das noch. Und sorry, Leute, aber ich glaube, ich habe ein Auge auf Hodge geworfen… uiuiui.

 Ich freu mir einen Ast, wenn ich ehrlich bin. Ich hoffe, mich entschädigt diese Serie für mein Filmtrauma.

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|Rezension| Cassandra Clare „City of Fallen Angels“

|Rezension| Cassandra Clare „City of Fallen Angels“

 The Mortal Instruments #4

Dt. Titel: City of Fallen Angels

Cassandra Clare @ CassandraClare.com

McElderlyBooks (April 2011)

432 Seiten,13,90 € HC

Klappentext

The Mortal War is over, and sixteen-year-old Clary Fray is back home in New York, excited about all the possibilities before her. She’s training to become a Shadowhunter and to use her unique power. Her mother is getting married to the love of her life. Downworlders and Shadowhunters are at peace at last. And—most importantly of all—she can finally call Jace her boyfriend. But nothing comes without a price. Someone is murdering Shadowhunters, provoking tensions between Downworlders and Shadowhunters that could lead to a second, bloody war. Clary’s best friend, Simon, can’t help her. His mother just found out that he’s a vampire and now he’s homeless. Everywhere he turns, someone wants him on their side—along with the power of the curse that’s wrecking his life. And they’re willing to do anything to get what they want. Not to mention that he’s dating two beautiful, dangerous girls—neither of whom knows about the other one. When Jace begins to pull away from her without explaining why, Clary is forced to delve into the heart of a mystery whose solution reveals her worst nightmare: she herself has set in motion a terrible chain of events that could lead to her losing everything she loves. Even Jace.

Meinung

„City of Fallen Angels“ sollte laut Ankündigung ja seinen Fokus mehr auf Simon legen. Tatsächlich ist die Story aber aufgeteilt zwischen Simons Geschichte und Jace und Clarys Erlebnissen. Nachdem in „City of Glass“ jeder sein Happy End zu bekommen schien, war klar, dass Simon nicht in der Luft hängen gelassen würde. Trotz dass er ein Vampir ist und trotz dass er das Kainsmal trägt, versucht Simon sein Leben wie vorher zu leben. Er spielt immernoch in seiner Band, die ständig ihren Namen ändert, und trifft sich sogar gleichzeitig mit zwei Mädchen – Isabelle Lightwood und Maia. Als seine Mutter herausfindet, dass Simon ein Vampir ist, kommt er bei seinem neuen Bandkollegen unter – doch Kyle ist nicht das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint. In der Zwischenzeit trainiert Clary dafür, eine richtige Schattenjägerin zu werden, denn im Gegensatz zu ihren Freunden fehlen ihr Jahre an Übung und Erfahrung. Ihre Sorge gilt jedoch Jace, der sich immer mehr von ihr zurückzieht und von diffusen Ängsten gequält wird. Auch über andere Charaktere erfährt man mehr – zum Beispiel darüber, wie das mit Maias Verwandlung genau war und wieso Isabelle keinen Männern vertrauen kann.

„City of Fallen Angels“ zu lesen war, wie in eine altvertraute, geliebte Welt zurückzukehren, in der man alte Bekannte wiedertrifft, die sich auch nach so langer Zeit nicht verändert zu haben scheinen. Jace ist immernoch der selbstverliebte Kämpfer, Simon immernoch der aufopferungsvolle beste Freund – und Magnus immernoch der Hexer mit dem verqueren Kleidungsstil (Lederhosen! Und ich rede von denen, die man in Bierzelten sieht!). Kaum habe ich das Buch aufgeschlagen, musste ich entweder grinsen, entzückt seufzen oder Tränchen vergießen. Natürlich kommt Cassandra Clare nie wieder an den Kniff mit Bruder und Schwester heran, der so herrlich herzzerreißend und verboten war, aber an Gefühlsachterbahnen kam ich auch diesmal nicht vorbei.

Ein weiterer Pluspunkt für mich war ja die Verbindung zwischen „City of Fallen Angels“ und „Clockwork Angel“. Einerseits war es schön, Figuren zu begegnen, die in beiden Reihen vorkommen und ihre Beziehungen weiter ausleben, andererseits hat es mich auch extrem neugierig auf „Clockwork Prince“ gemacht, ohne zu viel zu verraten oder darauf herumzureiten, dass es eine große Vorgeschichte gibt, die andere nicht kennen, die „Clockwork Angel“ nicht gelesen haben.