|Montagsfrage| Ein enttäuschendes Ende

|Montagsfrage| Ein enttäuschendes Ende

montagsfrage_bannerDie von Nina gegründete Montagsfrage geht bei Buchfresserchen weiter. Gott sei Dank!

Die montagige Frage diesmal dreht sich um enttäuschende Enden (und ja, heute ist Mittwoch, aber wir wollen ja nicht zimperlich sein ;) ).

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Das Ende, das mich am meisten enttäuscht hat, war das der Delirium-Trilogie. Ich bin ja herzlich wenig zimperlich mit meinen Protagonisten. Von mir aus können die am Ende auch sterben, dann weine ich eine ordentliche Runde und gut ist. Das kommt meinem melancholischem Gemüt nur zugute. Was ich aber gar nicht leiden kann, ist so ein Wischiwaschiende, bei dem man den Eindruck hat, die Autorin hat nicht den A““‘ in der Hose, es richtig zu Ende zu bringen. Als ich den letzten Satz von Requiem gelesen hatte, dachte ich mir nur: Das ist doch wohl nicht ihr Ernst? Kann es sich eine Protagonistin (und damit auch die Autorin) einfach so einfach machen? Mir geht es nicht mal darum, mit wem Lena am Ende zusammen kommt – fein, soll sie glücklich sein mit wem auch immer. Aber dass sie die ganze Situation überhaupt nicht mit der dritten Partei geklärt hat – unter aller Kanone. So ein: „Du, sorry, ich mag dich, aber nicht genug.“ hätte ja drin sein müssen. Und überhaupt – was passiert mit allen Protagonisten außer Lena und dem Auserwählten? Ja, das dürfen wir uns dann auch zusammenreimen. Was für ein Mist…