|Rezension| Lauren Oliver „Panic“

|Rezension| Lauren Oliver „Panic“

panic

Harper Collins * 4.3.2014 * DT Panic – Wer Angst hat, ist raus * ISBN: 978-0062014559

 TB 9,15 € * eBook 4,60 € * Autor

Klappentext

Panic began as so many things do in Carp, a dead-end town of 12,000 people in the middle of nowhere: because it was summer, and there was nothing else to do.

Heather never thought she would compete in Panic, a legendary game played by graduating seniors, where the stakes are high and the payoff is even higher. She’d never thought of herself as fearless, the kind of person who would fight to stand out. But when she finds something, and someone, to fight for, she will discover that she is braver than she ever thought.

Dodge has never been afraid of Panic. His secret will fuel him, and get him all the way through the game, he’s sure of it. But what he doesn’t know is that he’s not the only one with a secret. Everyone has something to play for.

For Heather and Dodge, the game will bring new alliances, unexpected revelations, and the possibility of first love for each of them—and the knowledge that sometimes the very things we fear are those we need the most.

Meinung

Es gibt ja diese Bücher, die liest man bis zum Ende und weiß dann nicht mehr so recht, wieso man es durchgezogen hat. Panic war für mich so ein Buch. Nachdem ich es zur Seite gelegt habe, musste ich erstmal stark grübeln, wieso es mir nicht mehr als ein Achselzucken entlockt hat, aber das lässt sich sicher irgendwie aufdröseln. Inklusive Spoilern. Also Achtung.

Zum einen sind da diese unglaublichen Klischeefiguren. Da ist natürlich die seltsame Protagonistin, die als schlaksiger Sidekick ihrer umwerfend tollen besten Freundin natürlich nie im Leben glaubt, dass sie jemand lieben könnte, von der aber alle anderen immer erzählen, wie super sie doch in jeder Hinsicht ist. Dann ist da die supertolle, hübsche, aber nicht besonders intelligente Freundin, die sich zu schade für nur einen Mann, aber nicht zu schade fürs Männerausnutzen ist. Und man darf den treudoofen besten Freund nicht vergessen, der schon ewig in die Protagonistin verliebt ist, und den Außenseiter, der in das hübsche Mädchen verknallt ist und es dann auch bekommt, ganz egal wie durchgeknallt er ist und welche abstrusen Mordfantasien er hat (er ist ja immerhin ein armer Außenseiter mit einer tragischen Familiengeschichte, voll verständlich, dass man da einen Mord plant.) Ach, und da sind noch die grundsätzlich durchgehenden Versagereltern, die nur trinken und Drogen nehmen und Sex vor ihre Kinder stellen, die warmherzige Omi, die die Kindern dann aufnimmt wie ihre streunenden Tiere, und die Geschwister der Protagonisten, die natürlich auch ein echt tragisches Leben haben, weil in diesem Buch einfach niemand ein schönes Leben hat außer der warmherzigen Omi vielleicht. Und nicht mal die.

Enttäuscht war ich auch von dem Spannungsbogen, der aufgebaut wurde, bzw. der eben nicht aufgebaut wurde. Ich hatte erwartet, in einem Buch, in dem es darum geht, dass man entweder mutig ist oder verliert, gäbe es Szenen, in denen mir die Luft wegbleibt, in denen ich nervös auf meinem Platz herumrutsche oder auch nur mildes Interesse daran habe, dass den Personen nichts passiert. Und manchmal, ja manchmal hatte ich diesen kurzen Moment, da dachte ich: Ui, jetzt wird’s spannend. Übernachten in einem Geisterhaus, was hätte man daraus Cooles machen können. Sich Tigern stellen. Russisch Roulette spielen. Aber nichts, NICHTS davon hat das gehalten, was es versprochen hat. Alles war schnell und simpel vorbei. Und dann, ganz am Ende, als ich mir dachte: wie soll das denn werden, selbst da wurde aus der großen Explosion ein seichtes Kabümmchen mit mehr als übertrieben unrealistischem Ende. Echt, Frau Oliver – aus der einen Reihe zieht man sich unbefriedigend raus und jetzt dieses Happy End? Trauen Sie sich doch mal, auf den Putz zu hauen!

Und mal ganz ehrlich: Wie unfähig war die Polizei in diesem Buch bitte? Seit Jahren läuft dieses Spiel, die Stadt ist klein genug, dass sich alle auf die Füße treten und jeder kennt jeden, aber sie schaffen es weder, Verdächtige zu finden noch nachverfolgen zu können, wo sich die Spieler treffen. So viele Möglichkeiten kann es da nicht geben, vor allem da das Spiel immer gleich beginnt, an der gleichen Stelle, zur gleichen Zeit am gleichen Tag. Jungs. Echt mal. Und wenn sich dann jemand stellt, dann darf er am nächsten Tag wieder gehen. Bitte? Und die supertollen, geheimen Richter stellen sich ja scheinbar so saublöd an, dass man mit Zufall in ihre Beweisstücksammlung stolpern kann, ohne sich irgendwie Mühe geben zu müssen.

Okay, Panic war nicht durchgehend schlecht, sonst hätte ich es nicht mittelmäßig genannt, sondern unheimlich mies und grauenhaft. Lauren Oliver kann schreiben und es gab doch die eine oder andere Passage, da wollte ich den Finger darauf legen und sagen: Ja, das Gefühl kenne ich, ganz genau. Auch die wechselnden Sichten fand ich super, weil man Einblick in die Pläne aller bekam. Manchmal war die eine Person auf Wolke 7, während die andere in ihren Gedanken schon ausgespuckt hat, dass alles nur Lug und Trug ist. Und ein wenig Mitleid hatte ich ja schon mit den Protagonisten. Aber das reicht eben nicht.

Fazit

Kann man lesen, kann man aber auch lassen. Groß ausgebaute Charakterhintergrundgeschichten und eine gute Grundidee sind eben keine Garantie für ein unterhaltsames Buch.

|Montagsfrage| Ein enttäuschendes Ende

|Montagsfrage| Ein enttäuschendes Ende

montagsfrage_bannerDie von Nina gegründete Montagsfrage geht bei Buchfresserchen weiter. Gott sei Dank!

Die montagige Frage diesmal dreht sich um enttäuschende Enden (und ja, heute ist Mittwoch, aber wir wollen ja nicht zimperlich sein ;) ).

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Das Ende, das mich am meisten enttäuscht hat, war das der Delirium-Trilogie. Ich bin ja herzlich wenig zimperlich mit meinen Protagonisten. Von mir aus können die am Ende auch sterben, dann weine ich eine ordentliche Runde und gut ist. Das kommt meinem melancholischem Gemüt nur zugute. Was ich aber gar nicht leiden kann, ist so ein Wischiwaschiende, bei dem man den Eindruck hat, die Autorin hat nicht den A““‘ in der Hose, es richtig zu Ende zu bringen. Als ich den letzten Satz von Requiem gelesen hatte, dachte ich mir nur: Das ist doch wohl nicht ihr Ernst? Kann es sich eine Protagonistin (und damit auch die Autorin) einfach so einfach machen? Mir geht es nicht mal darum, mit wem Lena am Ende zusammen kommt – fein, soll sie glücklich sein mit wem auch immer. Aber dass sie die ganze Situation überhaupt nicht mit der dritten Partei geklärt hat – unter aller Kanone. So ein: „Du, sorry, ich mag dich, aber nicht genug.“ hätte ja drin sein müssen. Und überhaupt – was passiert mit allen Protagonisten außer Lena und dem Auserwählten? Ja, das dürfen wir uns dann auch zusammenreimen. Was für ein Mist…

|Rezension| Lauren Oliver „Delirium“

|Rezension| Lauren Oliver „Delirium“

Delirium #1

Lauren Oliver @ LaurenOliverBooks.com

Harper Collins (1. Februar 2011)

448 Seiten, 11,95 € HC

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Inhalt

95 Tage noch – dann ist Lena für immer geheilt, sicher vor der Krankheit, die sich Liebe nennt und die die Menschen den Verstand kostet. Sie kann es kaum erwarten, denn ihre Familie hat sich als sehr anfällig für die Krankheit erwiesen, die sogar ihre Mutter in den Tod getrieben hat. Doch dann gibt es einen Vorfall bei den Bewertungsgesprächen, die über ihre Zukunft nach der Heilung entscheiden, und Lena sieht diesen Jungen mit Haaren von der Farbe des Herbstes. Und das soll nicht das einzige Mal sein, dass die beiden sich begegnen.

Meinung

Love: a single word, a wispy thing, a word no bigger or longer than an edge. That’s what it is: an edge; a razor. It draws up through the center of your life, cutting everything in two. Before and after. The rest of the world falls away on either side.

Delirium ist eine der vielen Dystopien, die momentan auf den Markt geworfen werden. Dabei wird hier eine Welt geschaffen, in der Liebe als Krankheit gilt, die niemand haben möchte und gegen die eine Heilmethode entwickelt wurde. Sobald man 18 wird, wird die Heilung durchgeführt und danach ist der Mensch von allen starken Gefühlsregungen befreit – Liebe, Hass, Trauer, das alles existiert für sie nicht mehr. Ein paar Monate vor der Heilung werden die Jugendlichen vor eine Kommission geschickt, die ihre äußerliche Erscheinung und ihren Gemütszustand sowie ihre Eignungen testet, sie für bestimmte Berufe einordnet und ihnen eine Auswahl an potentiellen Partnern zuweist. Normalerweise basieren solch schwerwiegende Veränderungen in der Gesellschaft ja auf Ereignissen wie großen Kriegen oder Naturkatastrophen. Bei Delirium werden die Gründe nur angedeutet und das auch nur aus der Sicht derjenigen, die hinter der Heilung stehen. So ganz logisch erscheint mir die ganze Chose also nicht. Gegen jeden, der sich nicht heilen lassen möchte oder deren Sympathisanten wird brutal vorgegangen, sie werden ermordet oder in modrige Gefängnisse gesteckt. Eine richtige Begründung dafür gibt es nicht.

Lena war auch nicht unbedingt eine Protagonistin, die ich total mochte. Dafür lügt sie sich einfach extrem selbst in die Tasche. Ja, ich bin echt froh, wenn ich geheilt bin, nein, ich fand mein Leben mit meiner Mutter nicht schöner als das, das ich jetzt führe, weil es ja sooohoo gefährlich war, nö, meine beste Freundin fehlt mir gar nicht, nein, ich bin niemals in Alex verliebt. Uff. Offensichtlicher ging es gar nicht mehr. So richtig gefallen hat mir das Buch dann auch wirklich erst, als sie endlich zugibt, wie es wirklich in ihr aussieht. Bis dahin hat mich eigentlich nur Alex über Wasser gehalten. Männer mit roten Haaren… Meine Schwäche. Dazu hat er noch die richtige Portion Rebellentum gemixt mit einem weichen Kern.

Anfangs hat sich die Geschichte ja für mich sehr gezogen und ich habe das Buch oft zur Seite gelegt ohne den Drang zu haben, unbedingt weiterlesen zu wollen. Erst ab dem zweiten Drittel kam so richtig Fahrt auf und selbst dann machte es an der einen oder anderen Stelle noch einen mächtigen Vollbremser. Zudem muss man zugeben: Wenn man den Klappentext und den Anfang des Buches kennt, kann man locker erraten, was passieren wird, von vorne bis hinten. Nichtsdestotrotz saß ich am Ende da und war entsetzt über den hundsgemeinen Cliffhanger, selbst als ich ihn kommen sehen habe.

Womit ich jedoch – wieder einmal – sehr zufrieden war, war Lauren Olivers Schreibstil. Für manche mag er zu ausgeschmückt sein, ich finde ihn gerade deswegen ganz wunderbar. So manche schöne Formulierung hat mich über öde Kapitel hinweggetröstet.

Das alles klingt jetzt schlimmer als es war, „Delirium“ war für mich tatsächlich eine nette Lektüre, nur leider eben etwas durchschaubar, einen Tick zu ähnlich zu „Matched“ von Ally Condie und mit einer nicht unbedingt sympathischen Protagonistin. Trotzdem werde ich mir Teil 2 auf jeden Fall kaufen, denn nach diesem Ende kann ich mir nicht vorstellen, dass der zweite Band so vorhersehbar wird wie der Reihenauftakt.

|Rezension| Lauren Oliver „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“

|Rezension| Lauren Oliver „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“

OT: Before I fall

Lauren Oliver @ LaurenOliverBooks.com

Silberfisch (September 2010)

7h 26 min gekürzte Lesung, 24,95 € oder bei Audible.de

Inhalt

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen, diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte …

Meinung

„I shiver, thinking how easy it is to be totally wrong about people-to see one tiny part of them and confuse it for the whole, to see the cause and think it’s the effect or vice versa“

„Wenn du stirbst…“ ist eines dieser Hörbücher, von denen ich restlos begeistert bin. Die Sprecherin war perfekt, die Geschichte wunderbar hollygeeignet und am Ende saß ich extra noch mal 10 Minuten im Auto vor der Haustür, weil ich unbedingt das Ende hören wollte. Man lockt mich ja sowieso schnell mit diesen Geschichten, in denen ein Protagonist stirbt. Ich bin da eben die totale Dramaqueen und heule gerne bei Büchern. Bei diesem Buch habe ich kein Mal geweint und trotzdem fand ich es wahnsinnig toll.

Dabei ist Sam keiner dieser Charaktere, die so perfekt sind, dass man nicht anders kann, als sie zu mögen. Im Gegenteil, Sam ist manchmal durchaus boshaft, selbstgerecht und mit ihren Freundinnen im Rücken hackt sie auch gerne auf den unbeliebteren Mädchen ihrer Schule herum. Es wäre so einfach, Sam zu verurteilen – dazu tendiert man schnell, wenn man ansonsten nur die perfekten, erwachsen wirkenden Protagonisten anderer Jugendbücher vor sich hat. Doch auch wenn man gerne auf sich selbst sieht und sich denkt: Ich war nie so, ich habe mich immer korrekt verhalten – Als Teenager denkt man manchmal eben doch nicht weiter als über den eigenen Horizont, man selbst war oft schrecklich albern, hat Sachen gesagt, bei denen sich uns heutzutage die Fußnägel aufrollen würden und nett – ach, nett waren wir sicher auch nicht zu jedem. Auch Sam selbst wird erst bewusst, wie sehr ihr Verhalten mit dem Leben anderer Menschen zusammenhängt, als sie schon tot ist. Nicht selten wird sie dabei sauer auf sich selbst oder auf ihre Freundinnen, vor allem als sie lernen muss, dass man an einem Tag nicht gut machen kann, was man durch stete kleine Gemeinheiten auf Dauer kaputt gemacht hat. Je öfter Sam den Tag ihres Todes wiederholt, je klarer ihr wird, dass ihr Verhalten sogar tiefer in die Emotionen ihres Umfelds greift als sie je hätte ahnen können, desto wütender wird sie über ihre Freundinnen, die so weitermachen wie bisher. Immer öfter wird Sam ausfallend gegen ihre beste Freundin Lindsey. Und wieder wäre es einfach, Lindseys Verhalten zu verurteilen, sie als das pure Böse hinzustellen. Doch auch hier bleiben die Charaktere nicht eindimensional – denn auch hinter den Bösartigkeiten mancher Leute stecken manchmal Probleme, die sie einfach vertuschen möchten. Dabei wird Lindseys Verhalten nie entschuldigt, doch sie bleibt keine Stereotype. Auch sie hat – wie Sam – ihre guten Seiten, ist eine loyale Freundin innerhalb ihrer Möglichkeiten.

Sams Tag wiederholt sich immer und immer wieder – sie stirbt oder schläft einfach ein und schon ist es wieder der 12. Februar, ihr Wecker klingelt und alles geht von vorne los. Trotzdem fand ich es nie langweilig, denn Sam macht aus jedem Tag etwas neues. Nachdem sie verstanden hat, dass sie wirklich tot und dazu verdammt ist, ihren Todestag immer aufs Neue zu durchleben, testet sie aus, was sie sich selbst aus der Zeitschleife holen könnte. Mal versucht sie, den ganzen Tag nur Gutes zu tun, was am Ende doch nur in die Hose geht. Mal ist sie so frustriert, dass sie jedes Tabu bricht und keine Grenzen mehr kennt. So ganz deutlich wurde für mich aber nicht, wieso ihr letzter wiederholter Tag dann auch der letzte war. So viel anders als vorher hat sie auch nicht gehandelt und jede Erkenntnis hatte sie so oder so ähnlich auch an den Tagen zuvor. Andererseits wäre es für mich persönlich sehr unbefriedigend gewesen, wenn das Buch mit einem Klischee geendet hätte, wo es doch davor so bemüht war, keine stereotypen Charaktere aufkommen zu lassen.

Anna Thalbach hat sich schlagartig neben Andrea Sawatzki zu meiner Lieblingshörbuchsprecherin katapultiert. Schon lange war keine Figur in meinem Kopf mehr so lebendig wie hier. Ich kannte die Sprecherin zwar schon aus dem Rabenmondhörbuch, doch bei „Wenn du stirbst“ hat sie ihr ganzes Können ausgepackt. Ihre Stimme passte perfekt zu Sam, in jeder Situation: Albern, verzweifelt, den Tränen nahe, wütend – alles klang völlig überzeugend. Außerdem schafft sie es, durch Tempowechsel Passagen zu verkürzen, die sich wiederholen, oder Ereignisse zu betonen, die sich gerade überschlagen.

„Maybe you can afford to wait. Maybe for you there’s a tomorrow. Maybe for you there’s one thousand tomorrows, or three thousand, or ten, so much time you can bathe in it, roll around in it, let it slide like coins through your fingers. So much time you can waste it.
But for some of us there’s only today. And the truth is, you never really know.“