|Blogtour| Antonia und Verantwortung

|Blogtour| Antonia und Verantwortung

blogtourzipse

Innerhalb eines Interviews für einen anderen Blog fiel einmal die Frage: Was würdest du Eltern raten, so aus Sicht einer Lehrerin. Unter anderem lautete die Antwort: Traut euren Kindern etwas zu. Übertragt ihnen Verantwortung.

Ordnung ist das halbe Leben

Die Zahl von Schülern, die vor einem Besen, vor dreckigem Geschirr oder einer Gießkanne stehen wie der Ochs vorm Berg und nicht wissen, wie das alles funktioniert, die kehren wie die Figuren in Comics, weil sie es anders nicht gelernt haben, lässt mich immer wieder verwundert zurück. Das macht die Mama, die Putzfrau, auf jeden Fall immer jemand anderes. Dabei ist das doch die einfachste Verantwortung, die man Kindern geben kann: die Mitverantwortung im Haushalt beim Thema Ordnung und Sauberkeit.

Was kann schon kaputt gehen, wenn mein Kind den Boden fegt, mal das Geschirr in die Spülmaschine räumt, Ordnung im eigenen Zimmer schafft, mit mir kocht? Eine Tasse? Ein Kratzer im Boden? Eine vertrocknete Zimmerpflanze? So what? Immerhin spare ich mir damit später die panischen Anrufe des gerade ausgezogenen, nun auf dem Papier erwachsenen Kindes, das nicht einmal weiß, wie man eine Waschmaschine bedient. Bei Antonia lief das dann bei den älteren Geschwistern doch eher schief und sie selbst ist die Einzige, die überhaupt Ordnung halten kann, was in Abwesenheit ihrer Eltern in Glasflaschenpyramiden in Flur und Rotweinflecken auf dem Sofa endet, weil man als 13-Jährige natürlich nicht allen Dreck wegräumen kann, den zwei Volljährige inklusive derer Freunde so hinterlassen.

Haustiere manchmal auch

Und wer von uns kennt sie nicht: die „Ich hätte gerne ein Haustier“-Argumentationskette, warum man (also wahlweise wir selbst oder nun unsere Kinder) prädestiniert ist, sich so richtig verantwortungsvoll um einen Hasen/eine Katze/einen Hund/eine Giraffe zu kümmern und man unbesorgt dieses Tier anschaffen könnte. Das klappt dann auch mal mehr, mal weniger gut. Wenn die Eltern Glück haben, halten sich die Kinder an ihre Versprechungen und kümmern sich rührend um ihre Haustiere. Wenn man Pech hat, latscht man selbst bei Regen mit dem Hund um die Straßenecken, während das Kind daheim im Warmen „Hausaufgaben macht“.

Antonia selbst hat wegen der Tierhaarallergie ihres Vaters keine eigenen Tiere. Nicht, dass sie es nicht versucht hätte. Seitdem ihr Nachbar mit dem alten und leicht übergewichtigen Hund Mr. Bond im Haus wohnt, hat sie aber adäquaten Ersatz gefunden – täglich geht sie nun auf ausgedehnte Spaziertouren mit dem Vierbeiner.

Wir sind füreinander da

Verantwortung ganz anderer Art haben wir für unsere Familie und Freunde – eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man sich hier in der Not unter die Arme greift. So wie Antonias Geschwister also auf sie aufpassen (oder ihr zumindest Smoothies und Tiefkühlpizza bereit stellen), während ihre Mutter ihren Vater in Ungarn unterstützt, kümmert sich Antonia selbst auch um die Gremlins – die beiden kleinen Zwillingsbrüder ihrer besten Freundin.

Gebt den Kindern mehr Verantwortung

Kinder wachsen daran, wenn sie selbst etwas in die Hand nehmen können. Sie lernen, sich selbst zurechtzufinden. Sie lernen, dass sie selbst etwas können, dass sie auch einmal allein klar kommen können, auch wenn sie es die meiste Zeit gar nicht müssen. Sie lernen, nicht nur auf sich zu sehen, sondern auch auf andere. Und sie lernen, dass sie sich auch auf andere verlassen können, wenn sie in Not sind. Lasst los, liebe Eltern. Das heißt nicht, dass ihr nicht weiterhin ein Auge darauf habt, was eure Kinder tun. Pfeift auf die blöde Kaffeetasse, die mal herunterfällt. Oder den angebrannten Topf. Das kann man alles neu kaufen. Den stolzen Blick eurer Kinder, wenn sie etwas allein geschafft haben, den liebevollen Umgang mit Mensch und Tier, den ihr beobachten könnt – das könnt ihr nicht kaufen.

antoniaAntonia kann es nicht fassen: Ihre Mutter will sie für ein halbes Jahr (also praktisch ewig) nach Ungarn verschleppen! Das geht gar nicht! Toni kann unmöglich ihre beste Freundin Paulina mit ihren Monsterzwillingsbrüdern alleinlassen. Außerdem muss sie auf Mr Bond aufpassen, den Hund ihres Nachbarn. Gerade erst hat sie in letzter Sekunde verhindert, dass er entführt wird. Was, wenn da dieselben Leute dahinterstecken, die dreizehn Papageien aus dem Zoo gestohlen haben? Wer soll die Tiere denn retten, wenn Toni nach Ungarn fährt? Damit ist die Sache klar: Um ihre Mutter zur Vernunft zu bringen, muss Toni der Tiermafia das Handwerk legen. Leider gerät sie dabei an ein paar ganz schön undurchsichtige Typen …

Gewinnspiel

Um zu gewinnen, müsst ihr aus allen Lösungsbuchstaben der Blogtour ein Wort zusammensetzen. Hier braucht ihr die letzten zwei Buchstaben des Lösungswortes:

Was sollten Kinder viel mehr übertragen bekommen?

|Blogtour| Fernweh zum Glück in Neuseeland

|Blogtour| Fernweh zum Glück in Neuseeland

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Liebe Mitreisende, packt eure Koffer wieder. Ihr habt schon Bangkok besucht, Ko Phi Phi, seid von Thailand weiter nach Kambodscha, wo ihr Angkor und Phnom Penh gesehen habt, wart in Saigon und Singapur. Danach ging es an die Strände Australiens und Noosa und habt Koalas und Känguruhs besucht. Gestern seid ihr nun in Neuseeland gelandet. Hier bleiben wir noch ein wenig. Und damit ihr auch wisst, was ihr hier so alles erleben könnt, lassen wir doch mal eine Reiseleitung zu Wort kommen:

Herzlich Willkommen in Neuseeland – dem Traumland für jeden Work and Traveler, vor allem aber jedes Reisenden!

Könnt ihr euch vorstellen, dass ihr auf unserer kleinen Insel (immerhin sind wir nicht größer als Großbritannien) richtige Gletscher finden könnt, die fast bis zum Meeresspiegel abfallen? Ihr könnt sogar an deren Ende wandern – Fußwege führen euch direkt dorthin.

Der Franz Josef Gletscher ist um die 10 Kilometer lang. Er wurde nach dem österreichischen Kaiser Franz Josef I. benannt. Eigentlich hieß er vorher nach Albert, dem Ehemann der britischen Königin Victoria, aber das war nie offiziell festgemacht. Pro Tag wandert er einen halben Meter weit!

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Wenn ihr dann genug gefrorenes Wasser gesehen habt, könnt ihr nach Wellington fahren. Immerhin muss man die Hauptstadt unserer Insel einmal gesehen haben, wenn man schon da ist! Aber haltet lieber euren Hut fest – wir heißen nicht umsonst auch „Windy City“. Hier gibt es so viel zu sehen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Hier also ein paar Tipps:

  1. Besteige den Mount Victoria (oder lasse dich von einem Bus hochfahren) und genieße die Aussicht auf die Stadt.
  2. Iss dich kugelrund! Wir haben pro Kopf mehr Restaurants und Bars als New York!
  3. Besuche Te Papa, unser weithin berühmtes interaktives Museum. Doch auch unsere anderen Museen sind echte Highlights.
  4. Für die Leser unter euch: folgt dem Wellington Writers Walk entlang der Uferpromenade und lest Zitate berühmter neuseeländischer Schriftsteller.
  5. Fahre mit unserer historischen, restaurierten Standseilbahn.
  6. Besuche Zealandia und sehe echte Kiwis – die Vögel, nicht die Menschen!
  7. Mache eine Tour durch Wellywood, wie man uns auch scherzhaft nennt – nicht nur Herr der Ringe-Fans kommen hier auf ihre Kosten.

Doch auch unsere Protagonistin Lena hat sicher ein paar Geheimtipps für euch – schließlich hat sie mit Victoria einen ganz tollen Mädelstag hier verbracht. Der ideale Ort also, um eine aufkeimende Freundschaft zu vertiefen:

  1. Spaziert ruhig in einen Designerladen und tut einfach so, als könntet ihr euch den teuren Kram wirklich leisten. (Okay, der Tipp kommt nicht wirklich von Lena, sondern von Victoria, macht aber trotzdem Spaß.)
  2. Unterhalte dich in den Pubs ruhig mit anderen Menschen – lerne Einheimische kennen oder andere Touristen. Bei einem Glas Wein plaudert es sich gut und jeder hat doch die eine oder andere interessante Geschichte zu erzählen. Und wer weiß, manchmal kann auch die ganze Zukunft in einem neuseeländischen Pub auf dich warten. Nicht wahr, Victoria?
  3. Nehmt euch ruhig Zeit am Gletscher. So etwas Beeindruckendes habt ihr sicher schon lange nicht mehr gesehen und werdet es auch so schnell nicht mehr aus der Nähe sehen.

Morgen geht es dann weiter mit Neuseeland – den Rest der Tour könnt ihr hier nachlesen:

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Meine Rezension zu Fernweh im Glück findet ihr hier. Etwas zu gewinnen gibt es auch. Genaueres findet ihr hier.

|Blogtour| Reise um die Welt

|Blogtour| Reise um die Welt

Reise

Die Sommerferien nahen oder ihr seid auch schon mittendrin – was liegt also näher, als in die Ferne zu schweifen. Wenn wir dennoch daheim festsitzen, gibt es dafür ja auch noch Bücher. In unserer Blogtour touren wir also nicht nur mit dem Buch „Fernweh ins Glück“ durch verschiedene Literaturblogs, sondern auch durch Thailand, Kambodscha, Vietnam, Singapur, Australien, Neuseeland, Peru und Bolivien. Wir starten am 23.7. und freuen uns, wenn ihr mit auf Tour geht.

|Blogtour| Wenn Fernweh sich wie Heimweh anfühlt

|Blogtour| Wenn Fernweh sich wie Heimweh anfühlt

2016-04_Blogtour_Abedi

Fẹrn·weh

Substantiv [das]

  1. die Sehnsucht nach fernen Ländern.

Das Gefühl, seine Sachen packen zu wollen, um sich zu Fuß durch grüne Landschaften zu schlagen, mit dem Auto lange unbekannte Straßen abzuklappern oder entspannte Tage an exotischen Stränden zu verbringen, kennen wir alle. Man fühlt sich, als würde eine unsichtbare Hand an unserem Herzen ziehen und uns in eine Richtung lenken wollen. Für mich sind das Länder wie Schweden, Irland, Schottland oder Amerika, die danach rufen, einmal bereist zu werden, aber auch Städte wie Prag und Venedig.

fernweh

Dieses Fernweh ist sicher auch der Leseleidenschaft geschuldet, denn wenn man sich mit Herz und Seele in ein Buch verliebt, das seinen Ort des Geschehens so wunderbar beschreibt, weckt das auch die Sehnsucht, diesen Ort mit eigenen Augen zu sehen und auf den Spuren der Charaktere zu wandeln.

Auch Vita zieht es gemeinsam mit ihren Freunden nach dem Abitur in die weite Welt und der erste Stopp bringt sie nach Italien. Doch dann kommt alles anders für Vita.

Heim.weh

Substantiv [das]

  1. die Sehnsucht in der Fremde, wieder in der Heimat zu sein

Als Vita im Städtchen Viagello ankommt, das sie aus einem Manuskript ihres Vaters kennt, hat sie nämlich plötzlich das Gefühl, mit der Stadt verbunden sein. Sie glaubt, sich an die Stadt zu erinnern – dabei war sie doch noch nie in Italien, oder?

Kennt ihr das auch, wenn ihr in einer Stadt ankommt und euch plötzlich angekommen fühlt, als wärt ihr endlich dort angekommen, wo ihr hingehört? Plötzlich scheint das Fernweh, das ihr hattet, eher einer Art Heimweh zu ähneln, die ihr nach dem Ort hattet. Und wenn ihr wieder abreisen müsst, dann fehlt euch dieser Ort.

Auch diesen Ort gibt es für mich, in England – Brighton. Der Gedanke, dorthin zurückzukehren, hat nichts mit der Sehnsucht nach Abenteuer und Erfahrung zu tun, sondern mit einem Vermissen eines liebgewonnenen Ortes.

brighton

Ob es Vita ähnlich geht oder ob sie Viagello doch schon als Kind besucht hat, könnt ihr in Isabel Abedis neuestem Roman „Die längste Nacht“ nachlesen.

Und um dieses Buch geht es:

978-3-401-06189-4

Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet – aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah – in jener längsten Nacht …

Habt ihr auch diesen Ort, an dem ihr euch wie Zuhause fühlt?

|Blogtour| Die längste Nacht

|Blogtour| Die längste Nacht

2016-04_Blogtour_Abedi

Hallo ihr Lieben,

als großer Isabel Abedi-Fan freue ich mich, bei der Blogtour zu ihrem neuesten Werk dabei sein zu dürfen, die heute beginnt. Hier sind die Tourdaten:

1.4. Thrillertantes Bücherblog

2.4. About Books

3.4. Bücherjunkie Sunnyle

4.4. Nobody Knows

5.4. Manjas Buchregal

6.4. Büchersalat

7.4. Hörnchens Büchernest

8.4. Bücher, Mond und Sterne

9.4. Bücherzauber

10.4. Hier auf dem Blog

11.4. Schmökereck

12.4. Back down to earth

13.4. Schattenwege

14.4. El Tragalibros

15.4. Buchlabyrinth

16.4. Wortmalerei

17.4. Bookdibluempf

18.4. Buchmagie

19.4. Beauty Books

20.4. BiBuKimi

21.4. Collection of Bookmarks

22.4. BÜCHER – Portale zwischen den Welten

23.4. Rawrpunx

24.4. Schreibtrieb

25.4. BookTownrezis

26.4. Nessis Bücherregal

27.4. Skyline of Books

28.4. Ava Reed

29.4. Avas Bookwonderland

Ihr sehr, euch erwartet ein ganzer Abedimonat mit Buchbloggern und Booktubern gleichzeitig.

Und um dieses Buch geht es:

978-3-401-06189-4

Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet – aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah – in jener längsten Nacht …

|Blogtour| Über das Leben nachdenken

|Blogtour| Über das Leben nachdenken

2016-04_Blogtour_Leben

Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft.

Wünsch dir was!

Viele unserer Bräuche drehen sich darum, dass man sich zu bestimmten Momenten etwas wünschen darf. Die Möglichkeiten sind wirklich unendlich. Hier findet ihr 10:

  1. Viel Lungenvolumen braucht man, wenn man alle Samen einer Pusteblume auf einmal vom Stängel blasen kann. Glück hat auch, wer einen einzelnen dieser Samen fängt – er darf sich auch etwas wünschen und den Samen dann wieder auf Reise schicken.
  2. Seht ihr manchmal auf die Uhr und erwischt gerade eine Schnapszahl wie 11:11 Uhr? Wünscht euch schnell etwas! Dann dürft ihr aber nicht mehr auf die Uhr sehen, denn wenn ihr seht, wie die Zahlen umspringen, dann ist der Wünsche verfallen.
  3. Auch, wenn zwei Personen gleichzeitig dasselbe sagen, dürfen beide sich etwas wünschen.
  4. Um erste Male drehen sich einige Wünsche – betritt man das erste Mal eine Kirche, darf man sich etwas wünschen. Ebenso bei der ersten Nacht in einem neuen Bett. Und wer seinen ersten ausgefallenen Milchzahn wegwirft, der hat auch einen Wunsch frei.
  5. Weiße Pferde sind das Äquivalent zur schwarzen Katze – kreuzt man den Weg eines weißen Pferdes, hat man einen Wunsch frei.
  6. Hühner besitzen sogar sogenannte „Wunschknochen“ – sie laufen als Ypsilon zusammen. Ziehen zwei Personen von beiden Seiten daran, darf derjenige sich etwas wünschen, der das größere Stück abbekommt.
  7. Wirft man Kleingeld in einen Wunschbrunnen, darf man sich auch etwas wünschen.
  8. In Irland unterwegs? Dann haltet die Augen offen nach Kobolden. Fängt man einen, muss er drei Wünsche erfüllen.
  9. Wenn ihr einen Nagel findet, hämmert ihn ein und wünscht euch etwas dabei.
  10. Wenn du den ersten Stern am Himmel siehst, wünsch dir etwas. Dann darfst du nicht mehr an den Himmel sehen, bis weitere Sterne auftauchen, sonst verfällt der Wunsch wieder.

Was wünscht man sich denn so?

Ich glaube, dass die Welt einmal in Frieden lebt
und es wahre Freundschaft gibt.
Und der Planet der Liebe wird die Erde sein
und die Sonne wird sich um uns dreh‘n.

Natürlich kann man sich materielle Dinge wünschen – das neue Handy, die coole Handtasche, die schicken Sportschuhe oder das ein oder andere Buch. Und als Kinder haben wir das sicher auch viel öfter gemacht als heute. Wenn ich daran denke, was ich mir bei den zahlreichen Pusteblumen, Wunschbrunnen und sonstigen Gelegenheiten gewünscht habe, sind das mittlerweile aber Dinge, die man mit keinem Geld der Welt kaufen könnte (oder zumindest nur mit einem dicken Lottogewinn). Dinge, die so weit außerhalb des eigenen Einflusses liegen, dass nur Glück helfen wird. Dass ein erkranktes Familienmitglied wieder gesund wird. Dass manche Menschen aufhören, so viel Hass und Angst zu verbreiten. Dass jemand Hürden überwindet, an denen er verzweifelt und bei denen ich nicht helfen kann. Hier liegt es nicht an mir, dass diese Wünsche sich erfüllen. Es liegt an den anderen, den verworrenen Umständen, vielleicht sogar an vielen verschiedenen Menschen gleichzeitig.

Ich glaube, dass sich unsere Wünsche so verschieben, weil wir den Glauben an unsere Unverwundbarkeit, an die Unsterblichkeit unserer Lieben und den guten Kern in den anderen verlieren, den wir als Kinder noch besitzen. Wir erkennen, dass es Mama nicht immer alles richten kann, dass Oma und Opa alt werden, dass es anderen schlecht geht und es nicht mit einer Umarmung wieder getan ist. Oder wir beginnen, an uns selbst zu zweifeln, unser Kopf und unsere Seele wollen vielleicht plötzlich nicht mehr so funktionieren wie bisher.

Das Spiel der Wünsche

Das Wünsche nicht nur uns beeinflussen, sondern auch andere, dass ihre Erfüllung so oft von anderen Personen abhängig ist, das lernen auch die Protagonisten in Das Spiel der Wünsche auf sehr bittere Weise. Die hingewünschte Schönheit, von der jeder weiß, sie ist nicht echt, der weggewünschte Schmerz des Verlustes einer geliebten Person, die durch Wünsche zusammengehaltene Freundschaft – sie alle haben böse Folgen für diejenigen, die es sich vorher doch so ersehnt hatten. Denn wie viel ist es wert, hübsch zu sein, wenn man dahinter derselbe unsichere einsame Mensch bleibt? Was bleibt, wenn man einen so großen Teil seiner Emotionen einfach weghext anstatt sie zu durchleben und langsam zu heilen? Und möchte man wirklich für immer mit jemandem befreundet sein, der nur anruft, weil ein Zauber ihn dazu bringt? Die Figuren in diesem Buch reißen sich gegenseitig in einen Abwärtstrudel aus Wünschen, die sie unweigerlich miteinander verbinden, auch wenn es ihnen gar nicht bewusst war – und das nur, weil sie glücklich werden wollten. Zum Schluss steht die große Frage: Wären sie am Ende nicht glücklicher gewesen, wenn sie den schweren Weg gegangen wären?

Es wird einmal zu schön,
um wahr zu sein,
habt ein letztes Mal Vertrau‘n.
Das Hier und Heute ist dann längst vorbei,
wie ein böser alter Traum.
Es wird ein großer Sieg für die Gerechtigkeit,
für Anstand und Moral.
Es wird die Wiederauferstehung vom heiligen Geist
und die vom Weihnachtsmann.

[Lyrics: Die Toten Hosen – Wünsch dir was]

 

Euch reichen meine 10 Wunschgelegenheiten nicht? Bei Skyline of Books findet ihr am 25. weitere Möglichkeiten, euch ein paar Wünsche zu sammeln.

Um dieses Buch geht es:

978-3-401-60120-5

Als Aris Freund Win stirbt, entschließt sie sich, die schmerzhafte Erinnerung an ihn zu löschen – durch einen Zauber. Doch was Ari nicht weiß: Zwischen ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde und Win bestehen geheime, sogar lebensbedrohliche Verbindungen. Und mit ihrem Wunsch setzt Ari eine Kette an Ereignissen in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn jeder Wunsch hat seinen Preis.

|Blogtour|

|Blogtour|

2016-04_Blogtour_Leben

Die nächste Blogtour, die auch auf meinem Blog gastiert, steht unter dem Motto „Über das Leben nachdenken“ und beinhaltet nicht ein, nicht zwei, sondern gleich drei tolle Bücher aus dem Arenaverlag, zu denen wir uns etwas ausgedacht haben. Sie startet mit den Buchvorstellungen der drei Romane und macht Halt bei folgenden Blogs:

15.3. About Books

16.3. Damaris liest

17.3. The Wonderland Books

18.3. Manjas Buchregal

19.3. Ina’s Little Bakery

20.3. S.D. blogt

21.3.buchstabengeflüster

22.3. Hier am Blog

23.3. Schmökereck

24.3. Selection Books

25.3. Skyline of Books

26.3. Secrets of Nobody

27.3. Caro’s Tipp

28.3. Sarahs Bücherwelt

29.3. Uwes Leselounge

Ich beschäftige mich übrigens mit folgendem Buch:

978-3-401-60120-5

Als Aris Freund Win stirbt, entschließt sie sich, die schmerzhafte Erinnerung an ihn zu löschen – durch einen Zauber. Doch was Ari nicht weiß: Zwischen ihrem eigenen Leben und dem ihrer Freunde und Win bestehen geheime, sogar lebensbedrohliche Verbindungen. Und mit ihrem Wunsch setzt Ari eine Kette an Ereignissen in Gang, die nicht mehr aufzuhalten ist. Denn jeder Wunsch hat seinen Preis.