This is Halloween

This is Halloween

halloween

Nächsten Samstag ist Halloween und während das für meine Schüler Kostüme, Mottogeburtstagsparties und Unmengen Süßigkeiten bedeutet, heißt das für mich nur eines – erster Ferientag. Und den werde ich ganz standesgemäß auf dem Sofa verbringen, mit Tee und Grusellektüre. Dieses Jahr sind das folgende drei Bücher:

Dawn Kurtagich „The Dead House“

Twenty-five years ago, Elmbridge High burned down. Three people were killed and one pupil, Carly Johnson, disappeared. Now a diary has been found in the ruins of the school. The diary belongs to Kaitlyn Johnson, Carly’s identical twin sister. But Carly didn’t have a twin . . .

Re-opened police records, psychiatric reports, transcripts of video footage and fragments of diary reveal a web of deceit and intrigue, violence and murder, raising a whole lot more questions than it answers.

Who was Kaitlyn and why did she only appear at night? Did she really exist or was she a figment of a disturbed mind? What were the illicit rituals taking place at the school? And just what did happen at Elmbridge in the events leading up to ‘the Johnson Incident’?

Das Buch hatte ich auf Facebook und Instagram bei anderen Bloggern entdeckt und schwupp, war es schon bestellt. Es besteht nicht nur aus der Geschichte, sondern ist eine Mischung vieler Dokumente – der andere Ansatz an die Geschichte interessiert mich hier besonders.

Guy Bass „Stichkopf und der Scheusalfinder“

Kommst du mit auf die Burg zu Grottenow? Dort lebt, zusammengeschustert und zum Leben erweckt von einem verrückten Professor, der kleine Stichkopf. Stichkopf ist das treuste Geschöpf, das man sich vorstellen kann. In dieser Geschichte wird er einem Betrüger entkommen, wahre Freundschaft finden und das Abenteuer seines Lebens bestehen.

Für die Gruselpause zwischendurch gibt es dann eine nette Kindergeschichte.

Jason Segel „Nightmares“

Sleeping has never been so scary. And now waking up is even worse!

Charlie Laird has several problems.

1. His dad married a woman he is sure moonlights as a witch.
2. He had to move into her purple mansion, which is NOT a place you want to find yourself after dark.
3.He can’t remember the last time sleeping wasn’t a nightmarish prospect. Like even a nap.

What Charlie doesn’t know is that his problems are about to get a whole lot more real. Nightmares can ruin a good night’s sleep, but when they start slipping out of your dreams and into the waking world—that’s a line that should never be crossed.

And when your worst nightmares start to come true . . . well, that’s something only Charlie can face. And he’s going to need all the help he can get, or it might just be lights-out for Charlie Laird. For good.

Nachdem schon bald Teil 2 auf Deutsch erscheint, wird es auch für mich mal an der Zeit, das Werk des How I met your mother-Stars zu lesen. Ich bin gespannt – bisher waren alle ja ganz begeistert.

Und was habt ihr so geplant? Erzählt doch mal!jack

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|Einfach mal erzählt| Öhm…

|Einfach mal erzählt| Öhm…

urlaub

Irgendwie war es jetzt sehr still hier auf dem Blog und wer mein Instagram verfolgt, der weiß auch wieso: Einerseits steckte ich die letzten Wochen mitten in den Vorbereitungen für die perfekteste Hochzeit ever (für uns natürlich! Die eigene Hochzeit ist immer perfekt, oder?) und nachdem wir den Tag genossen hatten, stiegen wir am folgenden Morgen auch schon ins Flugzeug – ab in die Flitterwochen nach Porto Petro. Eine Woche Paradies pur.

Jetzt bin ich zurück, ein bisschen bräuner, hab am Strand eine Menge gelesen und kann wieder mit vollem Elan loslegen (Ich ignoriere jetzt mal die Stimme, die in meinem Hintergrund vorwurfsvoll „Zeugnisse!“ flüstert. Pscht. Böses Gewissen!).

|Einfach mal erzählt| Leipziger Buchmesse 2015

|Einfach mal erzählt| Leipziger Buchmesse 2015

An einem schönen Samstagmorgen packte ich meine Sachen und mich in den flotten Firmenwagen meines Freundes (der mir auf dem Heimweg nocheingang zum Verhängnis werden würde) und machte mich auf den Weg nach Leipzig – optimistisch beobachtete ich die Ankunftszeit und freute mich, dass ich so schnell bin, bis – jaaa, bis ich 5 Kilometer vor der Messe für eine geschlagene Stunde im Stau stand. Uff. Dafür durfte ich direkt neben Messegebäude 5 parken, weil der Presseparkplatz voll war.

Durch einen Seiteneingang stolperte ich dann mitten in die vollgestopfte Messehalle, bummelte ein bisschen über die ersten Stände und stolperte gleich mal über Sebastian Fitzek und Ursula Poznanski, die aber gerade gefilmt wurden. Angesichts der zugestopften Hallen bin ich dann aber lieber Richtung Congress Center, um meinen Termin mit Rachel McIntyre nicht zu verpassen. Dort traf ich dann auch Natascha  mit ihren netten Begleiterinnen.

Natascha und ich sind dann erstmal zu unserem Meet & Greet mit Rachel McIntyre – die Autorin selbst war zwar auch ein wenig aufgeregt, aber megasympathisch und hat alle Fragen, die wir hatten, ausführlich und gerne beantwortet und uns selbst auch ein paar gestellt. So haben wir uns über ihr Buch, ihren Beruf und über andere Bücher unterhalten und haben uns am Ende sogar ziemlich verquatscht. Mein Englisch war peinlicherweise nicht das Beste, weil ich auch ein wenig nervös war. Wir haben uns dann noch schnell unsere Bücher signieren lassen und sind dann weiter.rachelautogramm

Denn die liebe Stephi  hatte eine Einladung zum Lovelybooks-Bloggertreffen übrig und hat sie mir abgegeben – dafür bin ich ihr immer noch uuuuunheimlich dankbar, denn ich hatte es total verpennt, mich anzumelden. Die Diskussion am Anfang über die Bedeutung von Bloggern fand ich sehr interessant. Danach las Bettina Belitz aus ihrem neuen Buch, wobei ich da ehrlich gesagt ein wenig abgeschalten habe, weil ich einfach kein besonderer Fan ihrer Bücher bin. Danach bekamen alle Teilnehmer Taschen voll mit Büchern und es waren soooo viele übrig, dass ich auch eine bekommen habe – bin innerlich schon auf und abgehüpft. Dann wurde fleißig getauscht und zwei Bücher habe ich auch verschenkt, weil sie einfach nicht mein Genre waren und ich nicht unnötig Balast durch die Hallen schleifen wollte. Nachdem ich kurz auch Hallo zu Franziska sagen konnte, sind wir dann Richtung Bloggerlounge, wo wir uns noch etwas ausgeruht haben, bevor ich mich auf den Heimweg machte. Dort haben wir dann noch andere Blogger getroffen und ich habe Visitenkarten eingesammelt. Ich wollte dann so unbedingt nach Hause und meinem Freund berichten, dass ich mit seinem Flitzer geblitzt worden bin. Aber egal, der Tag war trotzdem schön.LB

Aufmerksame Leser (die es bis hierher geschafft haben) werden gemerkt haben, dass ich tatsächlich keinen einzigen Stand besucht habe. Tatsächlich bin ich diesmal aber auch nicht mit dem Ziel zur Buchmesse gefahren – diesmal wollte ich mal andere Blogger treffen und mir keinen unnötigen Stress mit Terminen und Pipapo machen.

|Einfach mal erzählt| Buchmesse, Leipzig und ich

|Einfach mal erzählt| Buchmesse, Leipzig und ich

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Das letzte (und erste Mal) auf der Leipziger Buchmesse war ich, da habe ich noch studiert. Jahre habe ich gebraucht, um mich von vollgestopften Gängen, der falschen Tasche, die meine Schulter langsam aber sicher ruinierte, und der im Laufe des Tages anschleichenden Blasenentzündung zu erholen. Ja, meine erste Buchmesse war gruselig. Irgendwie. Aber auch schön.

Nachdem ich letztes Jahr ganz viele Einladungen von Verlagen ausgeschlagen habe und mich im Nachhinein tiiiierisch geärgert hatte, bin ich dieses Jahr dreist – ich schwänze Seminar. Zuerst hatte ich meine Akkreditierung beantragt und dachte mir: Wenn die durchgeht, dann fahre ich. Und tada – da flatterte der Presseausweis ins Haus. Aber ich besitze ja dieses Gegending zum inneren Schweinehund: den inneren Pflichtgefühlhund. Ich muss doch aufs Seminar! Dann konnte man sich bei Magellan für ein Meet & Greet mit Rachel McIntyre bewerben. Also bewarb ich mich und dachte: Wenn die mich nehmen, dann MUSS ich ja. Und wieder tada – ich hatte tatsächlich gewonnen. Ihr seht, ich kann nicht anders.

Außer dem Meet & Greet habe ich aber nicht viel eingeplant und fahre völlig ohne Begleitung – einfach mal ein wenig frei bummeln, sich mit anderen Bloggern treffen (einige, die ich erst in der kurzen Zeit vor der Buchmesse nun kennengelernt habe), einfach mal gucken ohne Zwang und Terminplan – dieses Mal möchte ich das mal so ausprobieren. Und die Visitenkarten sind kurz vor knapp auch noch ins Haus geflattert. Wer von euch ist denn noch da?

[Shelfies] Endlich daheim

[Shelfies] Endlich daheim

Die Zeiten der ewigen Autofahrerei sind vorbei. Zugegeben – mein Hörbuchkonsum wird sich nun drastisch senken, aber da ich gegen mehr Schlaf tausche, kann ich das verkraften. Außerdem habe ich mir dafür einen CD-Player fürs Schlafzimmer gegönnt, dann kann ich die Hörbücher auch beim Einschlafen hören.

Zu Beginn war es ja angedacht, dass ich mein eigenes Bücherzimmer bekomme. Was im ersten Moment ganz prima klang, bekam dann doch den schnöden Beigeschmack von „Aber dann sieht ja niemand meine schönen Bücher!“. Als der Monsieur dann aber fragte, ob ich wohl ein großes Bücherregal im Wohnzimmer vollbekomme, hatte sich das Problem gelöst. Oh Monsieur, was hast du dir da eingebrockt…

Erst einmal wurden meine Bücher aufgeteilt in „Für die Schule“ und „Nicht für die Schule“. Der erste Teil wurde dann ins Arbeitszimmer verfrachtet, wo nun zwischen Lehrplänen und Mathebüchern meine Geschichtenbücher und Klassiker aus Schul- und Studienzeiten stehen.

Regal 1

Die Katzen haben sich im Regal auch schon ihren Platz ergattert.

regal 2

Außerdem konnte ich nun endlich die schönen (aber eindeutig handgemachten) Buchstützen einsetzen, die unsere Fünftklässler gebastelt haben.

regal 3

Unser Wohnzimmer ist ja unheimlich offen und so kann man eigentlich von allen Seiten her reinsehen. Und so kann jeder die drei Regale sehen, die ich mit offizieller Erlaubnis mit Büchern zuschlichten durfte. (Auf das elektronische Gedöns solltet ihr nicht achten, da unser Fernsehanschluss nicht funktioniert, ist das alles nur so larifari abgestellt.)

regal 4

regal 5

regal 6

Ich bin auch immer noch ganz glücklich damit, wie ideal meine deutschen Harry Potter Bände ins Kalax-Regal passen. Und seht ihr was, da rechts unten? Platz! Zeit für neue Bücher!