Vampire Diaries – Ein erster Eindruck

Vampire Diaries – Ein erster Eindruck

Da sitze ich nun und weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin ja so gar nicht der Typ, der sich beschwert, dass Filme nicht wie die Bücher sind. Ich war sogar gnädig mit P.S. Ich liebe dich.
Doch  jetzt sitze ich vor „The Vampire Diaries“ und weiß nicht, ob ich es mag oder nicht. Für geneigte Leser unverkennbar ist Lisa Jane Smith die Autorenheldin meiner frühen Teenagerzeit. The Forbidden Game ist und bleibt meine absolute Lieblingsreihe. Es ist toll, wenn dieser Autorin soviel Aufmerksamkeit zukommt, dass ihre Reihe verfilmt wird.

Ich habe bis jetzt die ersten 4 Bände gelesen. Die nächsten folgen noch und zwar, weil Damon mein absoluter Lieblingscharakter ist. Umso mehr sitze ich ungläubig vor dem Fernseher und sehe, wie die Serienmacher meinen Damon vermurksen. Da hat der Fernsehdamon eine Krähe als Begleiter, während der Buchdamon die Krähe _ist_. Macht ja auch viel mehr Sinn. Wieso sollte eine Kumpelkrähe Elena stalken, außer Damon kann mit ihr reden. ( Was er doch bitte nicht können soll. Pfui. ) Da werden Damon nach zwei Folgen schon Unmengen an Sachen in die Schuhe geschoben, die er im Buch _nicht_ getan hat und die gerade deswegen wichtig für den Fortgang der Serie wären, eben _weil_ er sie nicht getan hat. Und ich rede nicht von Anspielungen, ich rede von Dingen, die er selbst in der Serie offen zugibt.

Und während Elena im Buch eine blonde (!), arrogante (!), anfangs mehr als unsympathische (!) Protagonistin ist, schreit die Serienelena nur so: Ich surfe auf der Bellawelle! Und dass Stefan sowohl den Robert Pattinson-typischen „Ich bin ein innerlich gequälter Vampir“-Gesichtsausdruck inklusive der Frisur hat, ist sicher auch reiner Zufall……. nicht. Als könne die Serie nicht überleben, wenn sie nicht wenigstens ein bisschen nach Twilight klingt.Komisch, dass man dann _gerade_ die wirklich twilightparalellen Geschehnisse weggelassen hat. Man will es ja doch nicht zu offensichtlich machen. Ich finde ja, wenn schon, denn schon. Und Lisa Jane Smith hat sich ja wirklich nichts vorzuwerfen, außer sie kann in die Zukunft reisen, Stephenie Meyer bespitzeln, zurückreisen und dann ihre Bücher schreiben. Das wäre gerissen…

Ich kann mir nicht helfen. Ich bin irgendwie irritiert. Mir fehlt hier hier wohl einfach der Abstand, um das anständig beurteilen zu können.

19 Gedanken zu “Vampire Diaries – Ein erster Eindruck

  1. Da ich die Bücher nicht kenne, kann ich natürlich dazu und zu Unterschieden bei der Verfilmung nichts sagen. Aber: Ich habe jetzt zwei Folgen der neuen Serie geschaut. Hm, es ist so vertraut? Abgesehen von Deinem Bella/Edward-Vergelich? Erinnert Euch Stefan auch noch an einen anderen melancholischen TV-Serien Vampir, der sich verliebt und dadurch Probleme bekommt? Und irgendwie bildet sich in meinem Hinterkopf das Wort Seifenoper …

    1. An wen denkst du da? An Angel? Ich fand ja Angel noch nen Tick schlimmer, erst ein irrer Stalker, und als er kriegt, was er will, weint er nur rum und haut dann ab. *urgs* Ich war da eindeutig Pro Spike ^^

      1. Treffer… Und Angel war langweilig, der Charakter bekam immer dann mehr Kontur, wenn der Fluch zuschlug ;)
        Übrigens noch ein Treffer, Spike und Drusilla waren der Grund, weshalb ich begann, die Serie zu schauen, PRO SPIKE!

  2. Hi,
    wann hat denn Lisa Jane Smith eigentlich die Bücher geschrieben?
    Das ein Buch nicht ganz richtig im Film übernommen wird kenn ich. Bei Percy Jackson hab ich auch schon so meine Befürchtungen.
    Gruß
    Novia

    1. The Vampire Diaries stammt aus den 1990ern. Momentan werden aber so gut wie alle L. J. Smith Bücher neu aufgelegt, obwohl die Neuauflage von VD auch schon wieder ein paar Jährchen her ist und sich nur noch bis heute zieht…

  3. ich konnt nur über die erste Folgen lachen und hatte schon angefangen an meinen Erinnerungen zu zweifeln, da ich Elena auch blond und arrogant in Errinerung hatte. Du schreibst mir quasi aus der Seele :). (Muss auch sagen das ich nur Buch 1 von der Serie bis jetzt gelesen habe).

  4. Ich find die Serie toll, liegt vielleicht aber auch daran, dass ich die Bücher nicht kenne. Bzw. ich lese gerade den 1.Teil. Teilweise ist das Buch besser als die Serie, aber an anderen Punkten finde ich die Serie spannender.

    Ist immer etwas verzwickt, wenn man ein Buch erst nach der Verfilmung liest. *hmm*

    1. Das finde ich auch, aber beim Buch hat mich auch einiges gestört, konnte bisher noch keine Rezi dazu schreiben (hab nen Doppelband) und werde demnächst wohl Band 2 lesen. Ich sehr Buch und Serie einfach unter getrennten Gesichtspunkten, dann nimmt (hoffentlich) alles ein gutes Ende ^^

  5. Das Problem liegt bei mir ja gerade da, _dass_ ich die ersten 4 Bände schon kenne und dass es _momentan_ für mich unmöglich scheint, mindestens den dritten Band anständig und logisch zu verfilmen, wenn schon in der ersten Staffel soviel in Damons Schuhe geschoben wird, das er _nicht_ getan hat und von dem es für den weiteren Verlauf der Geschichte auch wichtig ist, dass er es nicht war.
    Ich frage mich a) ob die Drehbuchschreiber auch nur Band 1 kennen und b) ob Lisa Jane Smith da viel Mitspracherecht hatte, sonst hätte sie doch sagen müssen: Moment mal, SO nicht.

  6. Um ehrlich zu sein, ich habe erst die erste Folge der Serie gesehen, dann habe ich mir die Bücher gekauft und diese dann in den vergangenen zwei Wochen gelesen (vier Bände).

    Was mir gut gefällt ist die Tatsache, dass die Serienmacher nur die Grundidee übernommen haben. „zwei Vampierbrüder, ein junges Mädchen“
    Alles andere, angefangen vom Ort bis hin zu der Vorgeschichte ist ganz anders als im Buch.

    Das mag manchen dumm vorkommen, ich finde es besser als wenn ich in der Bissverfilmung sitze und mich fragen muss, warum Bella plötzlich Romeo und Julia statt Sturmhöhe liest.

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich schon mal in die engliche Version gelunscht habe, kann halt immer nicht warten, und somit sagen kann, die Geschichte an sich hat gar nichts vom Buch.

    LG ~ICH~

    1. Es ist ja nicht so, als säße ich nicht jeden Mittwoch hier und würd mir nen Ast freuen. Das wirkt momentan glaube ich nur nicht so. Ich häng nur einfach so an meinem Damon und bin ganz entsetzt, was mit ihm in der Serie passiert und das hinterlässt mich ein wenig zwiespältig. Das ist wohl das Problem, wen man sich o an Buchcharaktere bindet. ^^

  7. Na, da bin ich ja ganz froh, dass ich die Bücher nicht gelesen habe. Die werde ich mir wohl im Nachhinein vornehmen und dann schimpfen, dass sie ja so ganz anders sind, als die angebliche Verfilmung :)

    An der Serie stört mich eher, dass alle so perfekt sind. Gibt es da auch nur einen Menschen, der nicht attraktiv und aufwändig zurecht gemacht ist?
    Außerdem waren die Dialoge in der ersten Folge total billig und peinlich.
    Aber heute war’s schon besser. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben.

    Zum Buch nur eine Frage: Wenn Elena arrogant war, hat man es ihr dann überhaupt gegönnt einen der Brüder zu bekommen? Hat man sie gemocht?
    Kann mir gar nicht vorstellen, mit einem unsympathischen Protagonisten mitzufiebern.

    1. Der Vorteil der arschigen Elena war, dass sie im Laufe der Bände die größte Veränderung durchgemacht hat. Wobei ich finde, dass sie mit Damon viel besser harmonieren würde, zumindest in dem Stadium, in dem sie sich gerade in Band 4 befindet. Aber ehrlich gesagt hab ich am Anfang nur den Kopf geschüttelt und mich gewundert. ^^ Am Anfang der Bücher ist sie eine grauenhafte Person.

  8. ich liebe the vamires diaries <3
    ich kenne die bücher nicht aber ich find die serie so gut und will mir garkeine arrogante blonde elena vorstellen xD ich find die serie wirklich sehr gelungen und fieber jeden mittwoch mit.
    und ich finde das kann man garnicht mit twilight vergleichen.Bei vampire diaries gibt es viel mehr abwechslung und meiner meinung nach auch viel mehr spannung.Anscheinend sehen es auch sehr viele einschaltquoten echt hoch …

    Diesmal waren 1,8
    6 Millionen bei 6,0 Prozent insgesamt dabei. 1,66 Millionen 14- bis 49-Jährige bescherten ProSieben 12,5 Prozent, womit das Format wieder den Senderschnitt von aktuell 12,4 Prozent erreicht.

    von prosieben ;)
    Naja aber ich kann mir vorstellen das es schwer sich mit der fernseh serie zu identifizieren wenn man die bücher gelesen hat . dann hat man bestimmt voll die andere vorstellung von den leuten und man hofft dann auf wenigstens mehrer ähnlichkeiten zum buch :)

    1. Ach, mittlerweile bin ich so begeistert von der Serie, dass ich ganz traurig bin, dass es erstmal vorbei ist. Man muss nur hinkriegen, die Bücher loszulassen. Die Buchelena fehlt mir trotzdem, weil sie einfach besser zu Damon passt als die Serienelena. Ich bin im Allgemeinen kein besonders großer Stefanfan, ich find den gähnend öde ^^So klitzekleine Parallelen zu Twilight gibt es schon ( zum Beispiel kam der Buchstefan nie auf die Idee, Elena zu verlassen, genausowenig kam aber die Buchelena auf de Idee, Stefan zu verlassen… zudem noch der tolle „Adrenalinschub“ von Damon. Ich frag mich vor allem bei diesen kleinen Anspielunen, wieso man sie nicht lassen kann. Das mit dem Hin und Her war ja noch verständlich, das fand ich im Buch eher unlogisch *g* ), aber einen direkten Vergleich ziehen kann man wohl nicht.
      Langsam finde ich es ja positiv, dass die Serie anders ist, da hab ich wenigstens noch Überraschungsmomente (; Und ich liebe Damon <3

  9. also ich find VD viel besser zu mal ich noch nie gehört habe das Vampire in der sonne anfangen zu glitzern…und einfach so durchs fenster kommen können ohne einladung(twilight).das konnte selbst der gute dracula nicht.und ich finde damon im buch schon ziemlich sexy aber in der serie ist er der oberburner…man hätte die rolle nicht besser besetzen können.klar die bücher sind anders als die serie aber das ist doch grad das schöne.

  10. Hi,
    Ich habe jetzt auch die Bücher gelesen, und denke auch die haben sich nur zur Serie insperieren lassen. Buch und Serie kein Vergleich. Darsteller wohl auch an Biss Reihe angelegt. Zumindest wissen wir jetzt auch wo die Biss-Autorin Inspiriert wurde, war wohl auch ein Jugendbuch von Ihr. Sie hatte halt mehr Glück das es Kino-Filme wurden. Ich hätte es aber gern Vampire-Diaries gegönnt. Auch das die Serie mehr ans Buch angelegt wäre, wäre vieleicht eine Ehrung für dessen Autorin.
    Aber ich denke die brauchen mehr brutalität und spannung heut zu Tage.
    Ich mag die Serie trotzdem und hoffe das sie nicht irgendwann zu versponnen oder langweilig wird.
    Fazit: Bücher sind nicht zu toppen!!!

    1. Ich denke aber, dass bei dem Umfang, den die Serie mittlerweile hat (wenn man The Return mitzählt), eine Serie die bessere Wahl war. (: Ich hoffe ja, dass man sich mal wieder den Büchern annähert, zumindest was den Verlauf des Elena-Damon-Stefan-Dreiecks angeht. ^^ Ich hätte nichts gegen ein wenig Elena-Damon-Zeit (;

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