L. J. Smith „Dark Visions

L. J. Smith „Dark Visions

Reihe: Dark Visions

Bind-Up

Verlag: Simon Pulse (September 2009)

Seiten: 752

ISBN: 1416989560

Preis: 7,15 €

Inhalt

Ihr Leben lang wurde Kaitlyn von allen schräg angekuckt, denn ihre prophetischen Zeichungen und ihre seltsamen Augen lassen jeden glauben, dass sie eine Hexe ist. Doch dann bekommt kait die Möglichkeit, an einem Projekt teilzunehmen. Gemeinsam mit vier anderen psychisch begabten Jugendlichen soll sie lernen, ihre Gabe kontrollieren zu können. Das Mädchen, das bis jetzt nie gewohnt war, normale soziale kontakte zu pflegen, freundet sich schnell mit ihren Mitbewohnern an: Anna, die Tiere beeinflussen kann, Lewis, der Objekte per Gedanke steuern kann, Rob, der Heiler und Gabriel, der sich selbst mit anderen Menschen geistig verbinden kann. Doch schnell bemerkt Kaitlyn, dass etwas an dem Institut nicht stimmt, in dem sie untergebracht sind. Der Besitzer, Mr. Zetes, ist nicht der harmlose Gönner, für den sie ihn anfangs gehalten haben und Marisol, eine Mitarbeiterin, versucht Kait immer wieder zu warnen. Und da ist noch der seltsame Typ, der ihr auflauert und ihr irgendetwas erzählen will. Als die fünf endlich dahinter kommen, was gespielt wird, bleibt ihnen nichts anderes übrig als Flucht.

Meinung

„Dark Visions“ ist einerseits wieder eine typische L. J. Smith-Serie und andererseits wiederum nicht. Auch wenn am Cover mit „Vampiren“ geworben wird – Blutsauger findet man hier ausnahmsweise nicht. Dafür eine Reihe von Charakteren, die verschiedene psychische Begabungen haben. Davon sind aber nur drei wirklich hervorstechend: Kaitlyn selbst, Rob und Gabriel. Zwischen den dreien entwickelt sich eine Art Liebesdreieck, wie es für Frau Smith in ihren Büchern oft typisch ist. Deswegen liegt der Fokus aber auch auf ihnen und Anna und Lewis sowie die meisten anderen Figuren bleiben ein wenig flach im Vergleich.

Vor allem Gabriel aber ist ein interessanter Charakter, da er im Gegensatz zu Rob Ecken und Kanten besitzt und im Laufe der Geschichte die größte Verwandlung durchmacht, genauso wie Kaitlyn, während alle anderen auf der Stelle zu treten scheinen. Die Geschichte selbst entwickelt sich schnell und lässt viel Platz für Spekulationen des Lesers. An manchen Stellen ist sie sogar sehr überraschend.

Für jeden Fan von L. J. Smith ist „Dark Visions“ perfekt, doch auch für Liebhaber des fantastischen YA-Genre dürfte es eine interessante Entdeckung sein.

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