L.J. Smith „The Forbidden Game: The Kill“ *spoiler*

L.J. Smith „The Forbidden Game: The Kill“ *spoiler*

Serie: The Forbidden Game

Band: 3

Verlag: Scholastic (Oktober 1995)

Seiten: 240

ISBN: 059013244X

Preis: Ursprünglich 4 Pfund, momentan runde 70 Euro… ( und nein, auch 70 € habe ich nicht gezahlt. Dementsprechend sieht mein Exemplar auch aus… )

Inhalt

Julian hat Tom und Zach in der Schattenwelt behalten und Jenny aufgefordert, sie selbst zu holen. Also reisen die übriggebliebenen Spieler heimlich zum Haus von Jennys Großvater, weil sie hoffen, aus den Notizen des ehemaligen Magiers Informationen zu bekommen, wie sie in die Schattenwelt gelangen. Sie finden die Lösung in einem Runenkreis und betreten die Schattenwelt, die aussieht wie der verlassene Rummelplatz aus Jennys Kindheit. Die Spielregeln diesmal? Die Jugendlichen sollen auf Schatzsuche gehen. Denn mit den drei Golddublonen, die sie finden müssen, können sie sich den Weg über die Brücke zu einer künstlichen Insel freikaufen und damit auch zu Zach und Tom.

Meinung

„The Kill“ ist das absolute Highlight der Forbidden Game-Serie. Nachdem Jenny am Ende des zweiten Bandes resistent gegen Julians Lügen geworden ist, trifft sie jetzt auf etwas, mit dem sie nicht umgehen kann: Den wahren Julian. Denn so sehr Julian immer damit gedroht hat, Jenny mit aller Macht für sich zu gewinnen: Als sie am Rande des Todes steht, zeigt er sein wahres Gesicht. Er ist erschrocken und besorgt und legt seine distanzierte Maske ab. Und Jenny wird wieder schwach, mehr denn je hin und hergerissen zwischen Julian und Tom. Julian hingegen kann mit Jennys ehrlicher Zuneigung plötzlich gar nicht mehr umgehen.

Auch die gruselige Atmosphäre der Reihe findet in diesem Teil ihren Höhepunkt. Denn die 4 Jugendlichen treffen im Shadow Park auf Dinge, die sie sich im Leben nicht vorgestellt hätten: Sie merken, was aus den Gefangenen der Schattenwelt wird. In einem alten Spielcenter mit altmodischen Automaten finden sie sowohl Jennys Großvater, der sich damals für sie geopfert hat, als auch P.C und Slug – zumindest ihre Köpfe. Denn während Jennys Großvater ironischerweise in den Plastikkörper eines Wahrsagers gesteckt wurde, beantworten P.Cs und Slugs Köpfe Fragen mit Nicken und Kopfschütteln, während ihre Körper Jenny und ihre Freunde außerhalb der Spielhalle angreifen. Zudem ist ein verlassener Freizeitpark grundsätzlich schon eine gruselige Atmosphäre, vor allem, weil Julian aus den Attraktionen echte Bedrohungen werden lässt. Julian konzentriert sich derweil nicht mehr nur auf die Albträume der Freunde, sondern auch auf ihre Schwachstellen, um sie so zum Aufgeben zu bewegen.

Besonders schön und traurig gleichzeitig ist das Ende der Serie.

Fazit

„The Kill“ ist gleichzeitig der krönende Abschluss als auch der beste Band der Reihe. Julian wird immer faszinierender, selbst, als er seine grausame Maske ablegt. Auch der Schauplatz und die Geschehnisse auf demselbigen sind kreativer als in den ersten beiden Bänden.

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