P.C. Cast „Marked“

P.C. Cast „Marked“

Reihe: House of Night

Band: 1

Verlag: Macmillan ( Mai 2007 )

Seiten: 360

Preis: 6,80 €

Inhalt

Zoey ist ein typisches Teenagermädchen. Ihr größten Probleme sind ihr verhasster überchristlicher Schwiegervater und ihr ständig betrunkener Exfreund, bis eines Tages ein Tracker in ihrer Schule auftaucht und ihr mitteilt, dass sie sich in einen Vampir verwandeln wird und auf die Schule für Vampirzöglinge „House of Night“ gehen soll. Und das tut er ganz subtil, indem er ihr einen Halbmond auf die Stirn tattowiert, mit einem Handwedeln. Als ihr Stiefvater aufgrund dieser Tatsache einen Gebetszirkel einberufen will, anstatt Zoey gehen zu lassen, verschwindet sie zu ihrer Großmutter, die sie ins House of Night bringt. Und wäre es nicht schon Stress genug, zu erfahren, dass man sich in einen Vampir verwandelt, bekam Zoey von der Göttin Nyx auch noch einen speziellen Auftrag: Sie soll dafür sorgen, dass es auf der Schule mit rechten Dingen zugeht. Doch Zoey erkennt: Hier liegt viel im Argen, vor allem die Daughters of Darkness fallen ihr negativ auf.

Meinung

Man kann nicht leugnen, dass „Marked“ eindeutig für die Teenagergeneration geschrieben ist. Zoey hat typische Teenagerprobleme wie eine Familie, in der sie sich nicht mehr zuhause fühlt, einen Fastexfreund, der verdächtigerweise viel mit ihrer besten Freundin rumhängt und im House of Night muss sie damit kämpfen, dass sie die Neue ist, die auch noch so außergewöhnlich ist, dass sie sich nicht einmal unsichtbar machen kann. Und natürlich legt sie sich auch mit dem Mädchen an, dass offenbar an der Schule das Sagen hat: Aphrodite. Außerdem redet Zoey einfach zu sehr wie ein Teenager, denkt zu sehr wie ein Teenager. Und man mag es kaum glauben, aber nach all den erwachsenen Teenagern, die in letzter Zeit in meinen Büchern herumgespukt sind ( Bella und Helen, zum Beispiel ), war es erfrischend, jemanden zu erleben, der sich seinem Alter entsprechend benimmt.

Dabei ist Marked aber nicht oberflächlich und auch größtenteils nicht leicht zu durchschauen. Natürlich gibt es die offensichtlich Guten ( nämlich Zoey ) und die offensichtlich Bösen ( wie Aphrodite und ihre Anhängerschaft ), doch viele Figuren dazwischen hinterlassen einen Beigeschmack von Misstrauen. Einige davon deutlich, so wie Neferet, die zwar Zoeys Mentorin  und Hohepriesterin ist, der Zoey aber aufgrund ihres untrüglichen Bauchgefühls nicht alles erzählen möchte, andere vielleicht grundlos. So habe ich eigentlich erwartet, dass Erik nur ein Spielball Aphrodites ist, um Zoey zuzusetzen und sie zu demütigen, wenn die Zeit gekommen ist.

Ein bisschen störend war für mich als Verfechter der abgeschlossenen Bücher auch innerhalb von Reihen, dass so viele Cliffhanger eingesetzt wurden.

Fazit

„Marked“ von P.C. Cast ist ein typischen Jugendbuch, das sich aber auch gut von Erwachsenen lesen lässt.  Zoeys Eingewöhnungsphase ist interessant zu beobachten und die meisten der Figuren sind nicht deutlich schwarz oder weiß. Das einzige Manko ist die Vielzahl von Cliffhangern, die übrig bleibt, wenn man den ersten Band der Reihe abgeschlossen hat.

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2 Gedanken zu “P.C. Cast „Marked“

  1. Ich liebe den ersten Band der ‚House of night‘-Reihe. Ich habe kaum ein Buch so oft gelesen wie dieses, bis der zweite und dritte und vierte…und jetzt auch der neunte Band herauskam(en). Diese fand ich so gräßlich…wobei der zweite Band soweit eigentlich nur durchschnittlich war. Tja, da ich nichts von unbeendeten Sachen halte, werden ich die anderen Teile wohl doch lesen…ob es nun zwölf oder 16 Bände werden. Darauf kommt es auch nicht mehr an.

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